Helmkünstler

Für das Wort Helmkünstler gäbe es keine Verwendung, wäre da nicht der Kleinkunstpreis Stockstädter Römerhelm, dessen Preisträger ein Helmkünstler genannt werden kann.

Admetos

Die 50 Helden der Argo

Admetos sollte sterben, weil er vergessen hatte, der Göttin Artemis zu opfern. Apollon legte bei den Parzen bei einem Gläschen Wein ein gutes Wort für ihn ein und rettete dadurch sein Leben. Allerdings war die Bedingung, dass ein anderes Familienmitglied bereit war, für ihn zu sterben. Als sich die alten Eltern des Admetos jedoch weigerten, seinen Platz einzunehmen, bot sich seine Gattin Alkestis an und vergiftete sich.

Labyrinth

Im Unterschied zum Irrgarten, der zum Verirren angelegt ist, kennt das Labyrinth keine Verzweigungen. Es gibt nur einen einzigen Weg, der zweimal gegangen werden muss.

Porträt Paul Klee

Bei der Restaurierung der Innenräume des Meisterhauses Kandinsky-Klee in Dessau und der Wiederherstellung der ursprünglichen Farbigkeit hat man über 160 verschiedene Farben und Farbnuancen festgestellt.

Gesichtsmuskulatur

Einst (zum Beispiel in der Renaissance) benutzte der Künstler die Zeichnung zur Darstellung der Gesichtsmuskulatur.

Hier benutzt der Künstler die Gesichtsmuskulatur zur Hervorbringung einer Zeichnung – ein ganz anderer Ansatz.

Hildegard von Bingen

Oliver Sacks folgert aus dem Studium der Schilderungen und Bilder von Hildegard von Bingen, dass es sich dabei um Migräneauren handelt. Die allegorische Interpretation Hildegard von Bingens der fallenden Sterne, die im Meer erlöschen, beschreibt Sacks als Migräneauren, die ihr Gesichtsfeld durchzogen, gefolgt von einem negativen Skotom.