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	<title>Kommentare zu: Mütze mit Ärmel</title>
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		<title>Von: arno</title>
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		<dc:creator>arno</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 09:56:40 +0000</pubDate>
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		<description>A propos Zell: Leider nur noch schemenhaft erinnerlich ist den meisten Nachgeborenen der selige Sioux-Willi, ein mythen-umwobener Bold und Nachbar des Künstlers, des Sängers Zunge wird darüber ein anderes Mal berichten, denn hier haben wir es ja wohl mit einem der seltenen Porträts des Inka-Kalls zu tun, einem wackren Held, der zu den &quot;Müttern&quot; ein besonders inniges Verhältnis hatte, insbesondere zu deren Röcken und jenem magischen Raum unter denselben. Inka-Kall war ein genialer Fummler, der im Dunkel der Kleiderpracht so manches Kuntststück vollzog, wobei ihm die Finger seiner Mütze wertvolle Dienste leisteten; die neidvolle Nachwelt musste diese Kappe als Geweih des Gehörnten missverstehen, was ausgemachter Unsinn war, auch wenn im Unverständnis noch die Angst vor dem Bocksfüßigen und hiermit dem Fingerlnden, also dem eigenen Triebgeschehen durchblitzte; mithin also ein unverstandener Bann gegen das Matriarchat durch Konstituierung des Teufels als dem Geschwänzten und dem Fummler beschworen wurde. Nun kommen wir zu der alles entscheidenden Frage, warum links vier und rechts fünf Finger - auch wenn rechts der kleine schon eine starke Tendenz hat, sich zu verlieren? Bestenfalls eine 500 Euro-Frage, - auch wenn der Daumenlutscher aus dem Struwwelpeter als falsche Fährte lockt, denn Inka-Kall hat ja nicht den Daumen verloren --nein es ist die deutliche Spur der tierischen Klaue, wie wir sie meinetwegen von possierlichen Nagern wie dem Dachs odxer dem Waschbären kennen: also gerade in dem Vorzeigen der tierischen Körperlichkeit erweist sich Inka-Kall als Teil einer vorchristlichen und vorabendländischen Kultur, wie sie meinetwegen in Resten noch in Gronau lange Zeit zu spüren war, bis Zell, eben das klösterliche Zell jenem animistischen Treiben ein Ende setzte. Wohlan, ein Bild, das in scheinbar arglosem fast reduziertem Strich eine tollkühne Geschichte von Christianisierung und leidvoller Reduzierung des Menschen auf Opfer und Funktion erzählt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>A propos Zell: Leider nur noch schemenhaft erinnerlich ist den meisten Nachgeborenen der selige Sioux-Willi, ein mythen-umwobener Bold und Nachbar des Künstlers, des Sängers Zunge wird darüber ein anderes Mal berichten, denn hier haben wir es ja wohl mit einem der seltenen Porträts des Inka-Kalls zu tun, einem wackren Held, der zu den &#8220;Müttern&#8221; ein besonders inniges Verhältnis hatte, insbesondere zu deren Röcken und jenem magischen Raum unter denselben. Inka-Kall war ein genialer Fummler, der im Dunkel der Kleiderpracht so manches Kuntststück vollzog, wobei ihm die Finger seiner Mütze wertvolle Dienste leisteten; die neidvolle Nachwelt musste diese Kappe als Geweih des Gehörnten missverstehen, was ausgemachter Unsinn war, auch wenn im Unverständnis noch die Angst vor dem Bocksfüßigen und hiermit dem Fingerlnden, also dem eigenen Triebgeschehen durchblitzte; mithin also ein unverstandener Bann gegen das Matriarchat durch Konstituierung des Teufels als dem Geschwänzten und dem Fummler beschworen wurde. Nun kommen wir zu der alles entscheidenden Frage, warum links vier und rechts fünf Finger &#8211; auch wenn rechts der kleine schon eine starke Tendenz hat, sich zu verlieren? Bestenfalls eine 500 Euro-Frage, &#8211; auch wenn der Daumenlutscher aus dem Struwwelpeter als falsche Fährte lockt, denn Inka-Kall hat ja nicht den Daumen verloren &#8211;nein es ist die deutliche Spur der tierischen Klaue, wie wir sie meinetwegen von possierlichen Nagern wie dem Dachs odxer dem Waschbären kennen: also gerade in dem Vorzeigen der tierischen Körperlichkeit erweist sich Inka-Kall als Teil einer vorchristlichen und vorabendländischen Kultur, wie sie meinetwegen in Resten noch in Gronau lange Zeit zu spüren war, bis Zell, eben das klösterliche Zell jenem animistischen Treiben ein Ende setzte. Wohlan, ein Bild, das in scheinbar arglosem fast reduziertem Strich eine tollkühne Geschichte von Christianisierung und leidvoller Reduzierung des Menschen auf Opfer und Funktion erzählt.</p>
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		<title>Von: Jütz</title>
		<link>http://www.nobt.de/poster/20090112/muetze-mit-aermel/comment-page-1/#comment-1170</link>
		<dc:creator>Jütz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 18:30:15 +0000</pubDate>
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		<description>500 Bilder sind &#039;ne Menge,
entstanden sind sie in der Enge
des Zeller Tals.
Anstatt des Grals:
Mach weiter so!
Das wünscht der Frosch im Haferstroh.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>500 Bilder sind &#8216;ne Menge,<br />
entstanden sind sie in der Enge<br />
des Zeller Tals.<br />
Anstatt des Grals:<br />
Mach weiter so!<br />
Das wünscht der Frosch im Haferstroh.</p>
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