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Fussballspieler  
Fussballspieler

Beim Schuss mit dem Spann ist es eigentlich nur wichtig, die Fußspitze durchzudrücken und das Schussbein voll durchzuziehen. Triffst du den Ball dann voll, sollte er eigentlich so gut wie keinen Drall haben, aber du kannst dem Ball je nach Fußhaltung natürlich auch einen Drall geben, indem du ihn z.B. leicht über den Fuß rutschen lässt, ihn also eigentlich nicht ganz voll triffst. Für Flugbälle kann man dem Ball auch einen Unterschnitt geben. (Fußball-Forum)

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One Response to “Fussballspieler”

  1. arno Says:

    Nie mehr als jetzt ist mir klar geworden, dass es sich beim Fussballspielen mitnichten um das Kicken eines profanen Balls handelt, sondern dass der Ball lunare Qualitäten hat. Den Mond als Ball treten, weil er am Himmel soweit weg erscheint, der Mond ist Luna, die Mond, dem Lateiner hat sie schon immer als weiblich gegolten. Wie ja alles Weibliche uns immer hinan zieht! Die Schwerkraft überwinden, alle wollten sie nur fliegen, um den Mond zu erreichen, fly me to the moon. Jegliche Erektion eine spielerische Überwindung der Schwerkraft, der Orgasmus katapultiert uns ins All.(Ja auch durchs Geschwafel kommt man ans Licht!) Oder: Das Fußballspiel als symbolische Überwindung der Schwerkraft. Die Inka oder Azteken haben ja wohl mit den Ballspiel-Wettkämpfen angefangen. Auf die Idee muss man erstmal kommen, die Beine und das glatte Runde zusammenzubringen, nicht das Offensichtliche und Einfache, das Werfen mit dem Arm, das wäre zu nah an der Jagd, am Wurf des Speers gewesen, damit ersticht man einen Tapir, nein der Fuß soll sich mit dem Kugeligen abmühen, äquilibristisch tänzelnd das Leder, den Balg ins Tor zu befördern. (Über die sexuellen Konnotationen ist ja schon an anderer Stelle kundig geschreiben worden.) Was aber sagt uns dieser Spieler hier, mit seinem angeschwollenen rechten Bein, vom Spieler aus gesehen rechts, ein Krieger scheint er zu sein, wiewohl tänzerisch ist er doch eher Achill als Odysseus. Weshalb oder wogegen versucht er sich abzustützen? Wie ungeschickt auch – in der Luft sich abstützen zu wollen! Da kann er doch nur in die Tiefe fallen, aus der er gekommen ist und in die er wieder versinken wird, ein Lebensartist also, der mit dickem rechten Bein sich versucht, eine Weile in der Luft zu halten — aber halt, was will er uns den weißen Schein hinter seinem Körper verbergen? Aha, da kommen wir dem ganzen Vorgang doch schon ein wenig auf die Schliche. Das kann sich doch nur um sein weißes, sein lunares Ebenbild handeln, und -honi soi qui mal y pense- das kann nur seine Weibin sein. Seine Luna, seine Anima. Na endlich haben wir’s, es handelt sich also um das Abbild des in seiner geschlechtlichen Identität immer wackeligen männnlichen Helden, der, indem er den Mond kickt, das eigene Weibliche entblößt. Meine Güte- und ich dachte schon, es wäre eventuell doch ein Fußballspieler. Noch mal Glück gehabt, aber eine kleine Mühe hat’s schon gekostet!
    Arnoldo Furioso

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